Das so besondere neue Jahr 2020 hat Fahrt aufgenommen. Während ich an Euch schreibe, kann ich die Macht des Vollmonds spüren, der heute am Himmel steht. Viel Heilung im emotionalen Bereich!

Und so scheint es mit, dass es vor allem zwei Qualitäten gibt, zwischen denen sich unser Leben abspielen sollte und wird, wenn wir die Energien dieses Jahres optimal für uns nutzen wollen. Zwei Qualitäten, die sich – rein äußerlich betrachtet – zu widersprechen scheinen: Den eigenen Raum der Selbstermächtigung wieder zu finden und sich dem Fluss des Lebens komplett hinzugeben.

Was meine ich damit?

Raum der Selbstermächtigung: Ich entdecke wieder neu, dass ich der Schöpfer meines Universums bin. Dafür braucht es einerseits das unbedingte Vertrauen darin, dass ich Teil der göttlichen Schöpferkraft bin und den Mut, diese bewusst zu nutzen und dorthin zu schauen, wo ich wahrnehme, dass mir im Außen gezeigt wird, wo ich sie nicht weise nutze, bzw. mich von ihr benutzen lasse – ja von meiner eigenen Schöpferkraft!

Sich dem Fluss des Lebens hingeben: Ich entdecke, dass das, was mir im Außen entgegen kommt und Teil meiner eigenen Schöpfung ist, niemals im ursprünglichen Sinne gegen mich gerichtet ist, sondern immer ein Geschenk für mich und meine eigenen ursprünglichen Bedürfnisse enthält. Wenn ich dies zumindest als “Arbeitshypothese” annehmen kann, atme ich tief durch, wenn etwas im Außen meinen Widerstand hervorruft und ergebe mich dem Fluss des Lebens in mir und um mich herum.

Das heißt NICHT, dass ich passiv alles hinnehme, was mir geschieht. Ich folge dem inneren Impuls, der aus meinem höheren Selbst kommt, und das unbedingt, ohne dem kleinen Ego den Raum zu geben, den es so gerne einnimmt, um mich grade weg zu bringen von den eigentlichen Impulsen meines höheren Wesens, oder besser gesagt, meines wahren Wesens. In Wirklichkeit bin ich ein schöpferisches Wesen!

Diese beiden Klangcodes findet Ihr als Download auf der Website. Wenn Ihr auf den Titel klickt, werdet Ihr direkt dorthin geführt. Sie könnten sehr hilfreich für Euch und uns alle sein in den nächsten Wochen und Monaten.

Hierzu noch eine Geschichte aus meinem eigenen Leben, die ich vor vielen Jahren erlebt habe, als all das, was ich gerade sagte, noch mehr oder weniger eine These für mich war:

Auf einem Spaziergang durch die Siedlung, in der ich damals wohnte, sah ich aus einiger Entfernung auf einem Parkplatz 2 Schäferhunde mit ihren Hundehaltern. Ich wurde aufmerksam, weil ich die Hunde jämmerlich heulen hörte. Dann nahm ich wahr, dass sie von den jungen Männern gequält wurden. Diese jungen Männer schienen mir recht brutal zu sein.

Der erste, instinktive Impuls, den meine Freundin, die mit mir ging, hatte, war: “Lass uns hier sofort verschwinden!” Aber ein viel tieferer, intensiverer Impuls ließ mich innehalten: “Nein!” Und dann kam aus der Tiefe meines Seins der Satz: “Dies hört JETZT sofort auf!” Ich blieb stehen, hielt diesen Satz im Inneren fest und beobachtete – innerlich neutral – die Szene.

Und das Wunder geschah, direkt vor meinen Augen! Die beiden Männer hörten sofort auf, die Hunde zu quälen. Diese beruhigten sich, sprangen dann, nach einigen Momenten, entspannt – wie es mir schien – in das bereit stehende Auto. Und Menschen und Hunde verließen den Parkplatz.

Ich habe dieses Erlebnis nie vergessen, zumal meine Ego-Struktur eigentlich immer ängstlich solchen Situationen ausgewichen ist!

Elisabeth Westermann